
Eurowings-Passagiere heben mit fintract ab
Kassel/Düsseldorf. Eurowings macht ihren Passagieren das Reisen leichter: Denn die Lufthansa-Tochter hat die aufgrund der Pandemie komplexen Check-in und Boarding-Prozesse mithilfe des Kasseler Fintechs fino in sechs Sprachen vollständig digitalisiert. Eurowings-Kunden können künftig alle zur Einreise erforderlichen Dokumente schnell und einfach über die Kunden App hochladen. Die selbstlernende optische Zeichenerkennung (OCR) fintract liest Corona-Testergebnisse, Impfzertifikate und digitale Einreiseanmeldungen aus, die Passagiere zum Einchecken vorlegen oder hochladen müssen. Dafür werden die QR-Codes gescannt beziehungsweise die analogen Nachweise abfotografiert oder der Fluggast lädt über die Webseite der Eurowings seine Dokumente hoch. Anschließend lädt die Software die Dokumente zu fino hoch. Dort kommt dann fintract zum Einsatz. Die OCR erkennt die vorgelegten Daten und übermittelt die Ergebnisse nahezu in Echtzeit in Form von JSON-Dateien an Eurowings. Dort fließen die Informationen in den vollständig digitalen Boarding-Prozess ein. Die Integration von fintract erfolgt über eine Schnittstelle. Software lernt permanent dazu fintract, das seit Februar Corona-Testergebnisse in mehr als 50 Sprachen mit einer Geschwindigkeit von 100.000 Testergebnissen pro Stunde automatisiert auslesen und anderen Anwendungen in den benötigten Formaten zur Verfügung stellen kann, ist für den Einsatz systematisch weiterentwickelt worden. „Wir haben der Software auch das Auslesen von analogen und digitalen Impfzertifikaten antrainiert“, informiert Marco Paparella, Leiter Business Development







