
Liquiditätsmanagement als tragende Säule des Unternehmenserfolgs
Die Sicherstellung der Liquidität ist für den Unternehmenserfolg unabdingbar und ermöglicht, dass eingehende Rechnungen jederzeit fristgerecht beglichen werden. Andernfalls drohen nicht nur vermeidbare Kosten wie Verzugszinsen oder Mahngebühren, sondern im schlimmsten Fall der Gang zum Insolvenzgericht. Das Wort liquid stammt vom lateinischen „liquidus“ ab und bedeutet „flüssig“. Demzufolge definiert Wikipedia den Begriff Liquidität als „die Fähigkeit von Wirtschaftssubjekten, jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen aus Schulden uneingeschränkt nachkommen zu können“. Instrumente des Liquiditätsmanagements Die Sicherstellung dieser Fähigkeit verfolgt das Liquiditätsmanagement. Dazu werden vor allem die in der Vergangenheit entstandenen sowie die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. Idealerweise sind diese kategorisiert, sodass auf einen Blick die größten Einnahmen- und Ausgabenblöcke sichtbar werden. Aber auch kontinuierliche Kostenkontrollen (vor allem bei Leasingraten oder Lizenzgebühren) sowie das Ausnutzen von Skontooptionen gehören dazu. Ebenfalls wichtig ist zu beobachten, ob sich das Zahlungsverhalten von Kunden im Laufe der Zeit negativ verändert. Gerade bei größeren Summen könnte es empfindliche Folgen haben, wenn Unternehmen ihr Geld erst verspätet erhalten. Gegebenenfalls ist dann das Einführen von Anzahlungen ein Weg, Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Zudem können regelmäßige Einkaufsverhandlungen mit den Lieferanten Kosten verringern. Eventuell ist es auch sinnvoll, nach alternativen Lieferanten mit günstigeren Konditionen Ausschau zu halten oder auf längere Zahlungsziele zu dringen.

