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Michèle

Feelgood Manager
Mitarbeiter legen immer mehr Wert auf weiche Faktoren, wenn es um die Auswahl des Arbeitgebers geht. Und auch die profitieren von einem Team, das sich wohlfühlt. Aus diesem Grund haben wir seit November 2019 mit Michèle Vanek eine Feelgood-Managerin. Die 30-jährige gelernte Physiotherapeutin kümmert sich darum, dass es ihren Kollegen gut geht und entwickelte innerhalb der fino-Familie einen zusätzlichen Teamspirit, wie Michèle in einem Interview begeisternd erzählt.

Michèle, wie bist Du zu fino gekommen?
In der Praxis, in der ich vorher gearbeitet habe, lernte ich ein paar finos kennen, die ich als Patienten betreut habe. Die waren mit meiner Arbeit sehr zufrieden und meinten, dass sie so eine Betreuung auch bei fino bräuchten. Carina Osthold aus dem Corporate Development hat das Zepter in die Hand genommen und Florian Christ, unseren Co-Founder & CEO, die Idee unterbreitet. Der wiederum war sehr angetan und dann nahm das Ganze schnell seinen Lauf.

Was hast Du gemacht, bevor Du zu fino gekommen bist?
Ich war nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin zunächst in einem Krankenhaus und dann in einer Physiopraxis tätig. Die Abläufe und Aufgaben waren dort klar strukturiert. Ich erhielt ein Rezept, habe mir die Patienten angeschaut und sie behandelt. Bei dem Bewerbungsgespräch mit Florian wurde mir klar, dass ich bei fino die Chance bekommen würde, neue Dinge anzustoßen und weiterzuentwickeln.

Deiner Antwort ist zu entnehmen, dass Du gerne was bewegen möchtest. Ist das Deine Motivation?
Ja, definitiv. Ich hatte schon immer Lust darauf, Teams zusammenzuführen. Bei fino ist mein Aufgabengebiet außerhalb der Behandlung Hands-on kontinuierlich gewachsen. Ich habe geschaut, worauf die Mitarbeiter Lust haben und wie wir gemeinsam Werte sowie Kulturen weiterentwickeln können und diese auch schaffen.

Was bietet Dir fino, damit Du diese Leidenschaft leben kannst? Warum fühlst Du Dich bei fino wohl?
Ich kann selbstständig Dinge organisieren, die sich positiv auf unseren Teamspirit auswirken. Das geht weit über das reine Behandeln von gesundheitlichen Problemen hinaus. Vor Corona haben wir Kurse auf die Beine gestellt, sind zusammen gewandert und haben viele andere gemeinsame Teambuilding-Maßnahmen umgesetzt. Das hat alles sehr viel Spaß gemacht.

Das hört sich wirklich nach Begeisterung und Freude an. War das von Anfang an geplant, dass Du Dich auch um die Motivation Deiner Kollegen kümmerst?
Nein. Als ich bei fino begonnen habe, ging es zunächst um gesundheitliche Aspekte. Ich habe geprüft, ob die Schreibtische und Stühle richtig eingestellt sind oder ob die Mitarbeiter eine rückenschonende Haltung beim Sitzen einnehmen. Dazu kamen Krankengymnastik, Massagen und Kurse, beispielsweise zum Meditieren oder zur aktiven Pausengestaltung. Bei den Gesprächen mit den Kollegen hat sich Vertrauen aufgebaut. Dabei habe ich gelernt, dass wir die Zusammenarbeit weiter optimieren können. Gemeinsam mit den Kollegen sind wir dieses Thema angegangen und es hat funktioniert.

Wie hat denn Florian auf diese Eigendynamik reagiert?
Ehrlich gesagt, habe ich mich zunächst gar nicht getraut, diese Dinge anzupacken. Bei meinen vorherigen Arbeitgebern gab es klare Hierarchien und die Möglichkeiten, etwas zu verändern, waren sehr stark eingeschränkt. Deshalb habe ich Florian sofort eingebunden und von den Vorhaben berichtet. Er musste mir zu Beginn meiner Tätigkeit in seinem Unternehmen zunächst immer wieder klar machen, dass es sogar gewünscht ist, selbstständig zu agieren. Das ist das, was fino ausmacht. Hier können wir uns entfalten, Ideen einbringen und auch umsetzen. Selbst wenn diese dann nicht optimal funktionieren, reißt uns keiner den Kopf ab.

Jetzt haben wir schon seit mehr als einem Jahr Corona. Du behandelst wahrscheinlich derzeit nur online, oder?
Ja, außer in Notfällen. Dafür haben wir in unserem Büro Schnelltests. Ansonsten zeige ich Übungen, die dabei helfen können, Schmerzen gezielt zu lindern. Außerdem haben wir mit „auf einen Kaffee“ eine neue Institution eingerichtet, die derzeit am gefragtesten ist. Die Kollegen, denen ja zum Teil im Homeoffice die Decke auf den Kopf fällt, können einfach einen Termin buchen, in dem wir uns gegenseitig austauschen, wie es uns geht. Oft entwickeln wir dabei Ideen, was wir gemeinsam machen können und sei es nur ein Online-Spiel. Das ist ein guter Ersatz zum derzeit fehlenden Austausch in der Teeküche.

Könntest Du noch bitte abschließend den Satz vervollständigen „Ich arbeite gerne bei fino, weil…?
Ich mich komplett neu erfinden und kennenlernen darf. Vor allem aber wachse ich nach oben und in die Breite. Das meine ich nicht körperlich, sondern bezogen auf meinen Wissensstand. Was ich die vergangenen eineinhalb Jahre bei fino gelernt habe, konnte ich in keinem Krankenhaus lernen. Dafür sind in medizinischen Einrichtungen einfach zu viele Hierarchien, die einen ausbremsen. Bei fino lerne ich, eine eigene Meinung zu haben, zu vertreten und auch darauf zu bestehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich gelernt habe, Dinge zu kritisieren und mich traue, diese anzusprechen.

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